Eine Versuchsmischung berechnen, ohne Normgrenzwerte zu erfinden.
Festigkeits- und Expositionskontext erfassen, nur tatsächlich verifizierte Projektgrenzwerte eingeben und anschließend die Wasser-, Zement- und Gesteinskörnungsbilanz nachvollziehen. Bleibt ein Grenzwert leer, setzt der Rechner keinen automatischen Ersatzwert ein.
Warum Grenzwerte manuell eingegeben werden: zulässige Betonzusammensetzung hängt von Exposition, Bindemittelsystem, deutscher Anwendungsregel und Projektspezifikation ab. Die Expositionsklasse wird deshalb nur dokumentiert; sie löst im Rechner keine pauschale w/z- oder Zementgrenze aus.
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Ausgangsmengen je m³
| Stoff | kg/m³ / % | Absolutvolumen m³ |
|---|
Massenverhältnis (Zement : Wasser : fein : grob) = -. Dieses Verhältnis ist eine Beschreibung des Rechenergebnisses, kein pauschales Baustellenrezept.
Berechnungsweg
Was in der Erst-/Versuchsmischung geprüft werden sollte
- Konsistenz und Konsistenzhaltung unter realistischen Transport- und Einbaubedingungen.
- Luftgehalt, falls gefordert, sowie Frischbetonrohdichte und Ausbeute.
- Kohäsion, Wasserabsondern und Entmischungsneigung.
- Festigkeit und alle zusätzlich geforderten Leistungsmerkmale.
- Feuchte der Gesteinskörnung und daraus resultierende Wasser-/Einwaagekorrektur.
Normanforderungen festlegen – mit dem Rechner eine mögliche Ausgangsmischung untersuchen.
Der Rechner ist besonders nützlich, wenn die Projektanforderungen bereits feststehen und deren Einfluss auf Wasser, Zement und Stoffraum nachvollzogen werden soll.
- Die aktuell eingeführten bzw. vertraglich vereinbarten Normausgaben prüfen.
- Grenzwerte nur eintragen, wenn sie für Exposition und Bindemittelsystem tatsächlich gelten.
- Materialkennwerte durch aktuelle Prüfdaten ersetzen.
- Die Mischung durch Erstprüfung, Produktionskontrolle und geforderte Nachweise bestätigen.