C30/37 BETON

C30/37 Beton — Mischungsentwurf

C30/37 (charakteristische Zylinderdruckfestigkeit 30 N/mm², Würfeldruckfestigkeit 37 N/mm²) wird häufig für Stahlbeton bei stärkerer Karbonatisierungs- oder mäßiger Frost-Tau-Exposition eingesetzt.

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Ausgangswerte

Bei C30/37 in Verbindung mit XC4- oder XF1-Exposition ist es häufig die Expositionsklasse und nicht mehr allein die Festigkeit, die den w/z-Wert und den Mindestzementgehalt bestimmt — siehe die Expositionsklassen-Seite zum Zusammenspiel beider Anforderungen. Die genauen Zahlenwerte für Ihre konkrete Expositionsklasse liefert die aktuelle DIN 1045-2 bzw. der Rechner.

Typische Anwendung, Exposition und Feuchtigkeitsklasse

C30/37 wird häufig für wetterexponierte Stahlbetonbauteile verwendet — Balkone, Außenwände, Bauteile mit wechselnder Nass-Trocken-Beanspruchung — typischerweise verbunden mit der Expositionsklasse XC4 (wechselnd nass und trocken) und, bei zusätzlicher Frostbeanspruchung, XF1. Ist eine Feuchtigkeitsklasse zu bestimmen, liegt sie für solche Bauteile häufig ebenfalls im Bereich WF.

Zulässige Zementarten

Für XC4/XF1-Bauteile bleiben viele CEM I- und CEM II-Zemente zulässig, wobei bei zusätzlicher Frost-Tau-Beanspruchung häufig auch ein Luftporenbildner (siehe LP-Beton) in Betracht gezogen wird. Die verbindliche Zuordnung der zulässigen Zementarten je Expositionsklasse regelt die entsprechende Tabelle der aktuellen DIN 1045-2.

Häufige Fragen

Brauche ich für C30/37 immer Luftporenbeton?

Nur wenn eine Frost-Tau-Expositionsklasse (XF) zutrifft. Ohne Frostbeanspruchung, etwa bei reiner XC4-Exposition, ist ein Luftporenbildner nicht zwingend erforderlich.

Wann sollte ich statt C30/37 auf C35/45 wechseln?

Wenn zusätzlich Chloridbelastung (XD) oder stärkere Frost-Tau-Beanspruchung mit Taumitteln (XF2 aufwärts) hinzukommt, siehe C35/45.

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