C25/30 Beton — Mischungsentwurf
C25/30 (charakteristische Zylinderdruckfestigkeit 25 N/mm², Würfeldruckfestigkeit 30 N/mm²) ist die wohl am häufigsten spezifizierte Festigkeitsklasse für allgemeinen Stahlbeton im Hochbau.
Ausgangswerte
Bei C25/30 hängt es stark von der Expositionsklasse ab, ob die Festigkeit oder die Dauerhaftigkeit den w/z-Wert bestimmt: Bei milder Exposition (XC1) reicht meist der aus der Festigkeit abgeleitete w/z-Wert; bei feuchterer oder stärker karbonatisierungsgefährdeter Exposition (XC2–XC4) kann der Dauerhaftigkeits-Grenzwert der Expositionsklasse maßgebend werden. Die genauen Zahlenwerte entnehmen Sie der aktuellen DIN 1045-2 oder direkt dem Rechner.
Typische Anwendung, Exposition und Feuchtigkeitsklasse
C25/30 wird breit für allgemeinen Stahlbeton eingesetzt — Decken, Wände und Stützen im Hochbau, sowohl innen (häufig XC1) als auch mit gelegentlicher Feuchtebeanspruchung (häufig XC2). Ist eine Feuchtigkeitsklasse zu bestimmen, liegt sie für solche Bauteile meist im Bereich WF (häufigere oder längere Feuchteeinwirkung ohne zusätzliche Alkalizufuhr).
Zulässige Zementarten
Für die typische XC1/XC2-Exposition von C25/30-Bauteilen sind in der Regel weiterhin die gängigen Zementarten nach DIN EN 197-1 zulässig, einschließlich CEM I und der meisten CEM II-Zemente. Bei zusätzlicher Chlorid- oder Frost-Tau-Exposition können sich die zulässigen Zementarten einschränken; die verbindliche Zuordnung regelt die entsprechende Tabelle der aktuellen DIN 1045-2.
Häufige Fragen
Ist C25/30 für Außenbauteile geeignet?
Für wetterexponierte, aber nicht chlorid- oder frostbelastete Bauteile kann C25/30 mit einer passenden XC-Klasse ausreichen; bei Frost-Tau-Wechsel oder Taumittelkontakt ist meist eine höhere Klasse wie C30/37 mit XF-Zuordnung vorzuziehen, siehe C30/37.
Warum ist C25/30 so weit verbreitet?
Weil es einen guten Kompromiss aus ausreichender Festigkeit für die meisten Hochbaubauteile und moderaten Anforderungen an Zementgehalt und w/z-Wert bietet, solange die Exposition nicht besonders streng ist.